Bei trüben Wetter und Regen ging es Dienstag Morgens los zur Hirschjagd. Am ersten Jagdtag, also Montag, waren meine beiden Mitjäger bereits erfolgreich auf Hirsch bzw. Goad. Heute sollte ich den Anfang machen. Nachdem wir bereits 4 erfolglose Versuche hatten, ging es nun auf einen abnormen alten Hirsch. Langsam zog der Hirsch den Berg rauf, hielt dann zwischendurch immer wieder an und röhrte. Leider war der Hirsch dabei fast immer vom hohen Gras verdeckt. Als der Hirsch dann auf eine kleine Fläche zog, war für kurze Zeit das Blatt frei. Der Entfernungsmesser zeigte 196m, ich ging mitten aufs Blatt und schickte das 180grs TOG aus meiner 8x64 S auf die Reise. Im Knall riss es den Hirsch vorne von den Läufen, er überschlug sich den Hang runter und war dann im hohen Gras außer Sicht. Nach 10 Minuten warten gingen wir zum Anschuss. Der Hirsch war vom Anschuss aus gerade noch ca. 10m geflüchtet und dann verendet. Aufgebrochen ohne Haupt und Läufe brachte der Hirsch 90kg auf die Wage. Beide Blätter waren durchschossen und der Hirsch hatte natürlich Ausschuss.

Am nächsten Tag ging es dann auch für mich auf Goad. Diese gelten als ziemlich schusshart, ähnlich wie Muffelwild. Nach 6 Stunden anstrengender Pirsch, der Boden war vom Dauerregen tief und schwer, sind wir dann an einen jagdbaren Goad gekommen. Ich kam auf 154m zum Schuss. Der Treffer war halb schräg von hinten hinters Blatt rein und auf der anderer Seite vor dem Vorderlauf raus. Im Knall riss es den Billi von den Läufen, er schlägelte noch zweimal und dann war Ruhe.
Wie auch schon das 220grs TOG kann ich auch das 180Grs TOG nur empfehlen. Im heimischen Revier führe ich es zusätzlich in der 8x57 IRS mit 180grs und das 220grs in der 8x64S. Ich bin begeistert von der Wirkung und auch geringen Entwertung. Für den weiten Schuss bevorzuge ich das 180grs Geschoss.
Christoph Heinz
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